WIR SIND IN DEN "TOP-TEN"
Seit dem 21. Januar 2011 ist es offiziell: Wir gehören zu den zehn besten Schulen in Nordrhein-Westfalen beim Projekt
"STARKE SCHULE. DEUTSCHLANDS BESTE SCHULEN,
DIE ZUR AUSBILDUNGSREIFE FÜHREN".
Am Nachmittag wurde den Vertretern unserer Schule in Düsseldorf die Auszeichnung verliehen.
SO SEHEN SIEGER AUS

v.l.n.r.: Luidger Wolterhoff (Bundesagentur für Arbeit), Dr. Bernd Baasner (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Kevin Meinersmann (Schüler), Reinhold Bussieweke (Schulleiter), Sylvia Löhrmann (Ministerin für Schule und Weiterbildung), Maren Hullen (Gemeinnützige Hertie-Stiftung), Marlehn Thieme (Deutsche Bank Stiftung)
Die Siegerschulen für 2011 stehen fest
Die Jury hat entschieden und die Siegerschulen auf Landesebene im Wettbewerb "Starke Schule" benannt.
Die Bekanntgabe der Sieger erfolgte im festlichen Rahmen bei den Landespreisverleihungen, die am 21. Januar 2011 in Düsseldorf stattfand. Die Sieger erhielten von der Kultusministerin und den Partnern von "Starke Schule" ihre Auszeichnung und gaben den Gästen einen Einblick in ihre gute Arbeit.
Die Jury sichtete und bewertete in den vergangenen Monaten die eingereichten Bewerbungen und wählte für jedes Bundesland die Siegerschulen aus. In jedem Bundesland wurde eine Auswahl dieser Schulen zwischen September und November 2010 von der Jury besucht, um noch mehr über die Schulen und ihre Arbeit zu erfahren.
Das Projekt „Starke Schule“ wurde aus 2.200 Bewerbungen ausgewählt und ist Preisträger des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ unter der Schirmherrschaft des Bundespräsident.
Was wurde bewertet?
„Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ zeichnet lernende und innovative Schulen aus, die sich systematisch mit den jeweils spezifischen regionalen und lokalen Rahmenbedingungen auseinandersetzen und auf Veränderungen in ihrem Umfeld aktiv reagieren.
Prämiert wurden Schulen, die
- Grundlagen schaffen, indem sie eine nachhaltige Weiterentwicklung des Lehrens und Lernens betreiben.
- Begabungen ausbauen und deutlich machen, wie sie über fachliche Kompetenzen hinaus auch methodische, personale und soziale Kompetenzen fördern.
- Übergänge meistern, weil sie einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung der Ausbildungsreife und der Berufsorientierung der Schülerinnen und Schüler legen.
- Netzwerke nutzen, indem sie mit dem außerschulischen Umfeld kooperieren.
(Quelle: StarkeSchule –Homepage)
Ministerin würdigt großartige Arbeit
Westfälische Nachrichten vom 22.1.2011 - Sassenberg/Düsseldorf: - Die Ganztagshauptschule Hakemickeschule in Olpe, die Städtische Hauptschule Nord in Gütersloh und die Hauptschule Gevelsberg sind gestern in Düsseldorf mit einem Landespreis des bundesweiten Schulwettbewerbs „Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“ ausgezeichnet worden. Prämiert wird die herausragende Arbeit, die diese Schulen bei der Vorbereitung ihrer Schülerinnen und Schüler auf die Berufswelt leisten. In Nordrhein-Westfalen konnten sich alle Hauptschulen bewerben.
Zu den zehn „stärksten Schulen“ zählte auch die Hauptschule im Herxfeld, die zur Preisverleihung nach Düsseldorf eingeladen war und ebenfalls für ihre Leistungen ausgezeichnet wurde. Allerdings gab es nur für die drei Erstplatzierten einen Geldpreis, doch allein die Tatsache, dass die Sassenberger bei diesem landesweiten Wettbewerb so weit vorne gelandet sind, ist ein riesiger Erfolg für die heimische Schule.
Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Bundesagentur für Arbeit, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Bank Stiftung durchgeführt und ist mit insgesamt 220 000 Euro dotiert. Bundesweit beteiligten sich über 600 Schulen am aktuellen Wettbewerb, darunter 101 Schulen aus Nordrhein-Westfalen. Aus den Einsendungen ermittelte eine Jury aus Bildung, Wirtschaft und Wissenschaft die Landessieger. Gemeinsam mit den Gewinnern der anderen Bundesländer hat die in Nordrhein-Westfalen erstplatzierte Ganztagshauptschule Hakemickeschule aus Olpe nun die Chance auf den Bundessieg. Die drei bundesweiten Sieger werden im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung am 11. Mai 2011 in Berlin durch Bundespräsident Christian Wulff geehrt.
Schulministerin Sylvia Löhrmann würdigte das Engagement der Schulen: „Die Schulen und ihre Lehrkräfte leisten großartige Arbeit. Daher freue ich mich sehr über die Auszeichnung und die damit verbundene Anerkennung. Wir brauchen starke Schulen, die die Schüler zur Ausbildungsreife führen und optimal auf das Berufsleben vorbereiten. Denn diese Schulen sorgen dafür, dass der Übergang von der Schule in den Beruf gelingt
„Wir sind eine starke Schule“

Ein starkes Team für eine starke Schule (v. l.): Annette Sieweke, Luis Schlemper, Jürgen Schürenkamp, Lisa Mertens, Maria Cord, Kevin Meinersmann, Ulla Berker-Horsch, Josef Uphoff, Gisela Timmer, Reinhold Bussieweke, Martin Kniesel und Martha Weiß.
Foto: Lieber
Westfälische Nachrichten vom 25.1.2011: Sassenberg - Der Stolz über die erreichte Platzierung beim Wettbewerb „Starke Schule“ war Reinhold Bussieweke auch am Montag noch anzusehen. Von 101 Hauptschulen, die sich in NRW beteiligt hatten, belegte die Sassenberger Hauptschule am Ende einen hervorragenden neunten Platz. Am Freitag fand in Düsseldorf die Preisverleihung für die besten zehn Schulen mit Schulministerin Sylvia Löhrmann statt.
„Dass wir 9. geworden sind, schmälert unsere Freude nicht“, erklärte Bussieweke. Und er wusste auch, wem er diesen Erfolg ganz besonders zu verdanken hat. „Ich habe die Bewerbungsunterlagen als Gemeinschaftsarbeit vorgestellt, aber das muss ich nun relativieren“, gab er zu. Denn die treibende Kraft, die die Hauptarbeit erledigt hätte, sei Konrektorin Gisela Timmer gewesen. Ihr sprach er in besonderer Weise seinen Dank aus und überreichte ihr einen Blumenstrauß.
Die Tatsache, dass die Hauptschule im Herxfeld in den Top Ten gelandet ist, bringt neben einer Urkunde und einem Schild vor allem auch finanzielle Vorteile. „Wir haben zwar keinen Geldpreis gewonnen, aber es ist trotzdem ein großer Gewinn für uns, und zwar für die Zukunft. Wir können uns für ausgeschriebene Projekte von Hertie bewerben“, erklärte Bussieweke. Man könne künftig finanzielle Unterstützung für Projekte beantragen, und da habe man mit dem Stehpult des Schülerunternehmens schon ein erstes innovatives Projekt vorzuweisen.
Der Erfolg beruhe auf den zahlreichen Projekten, dem veränderten Unterricht und nicht zuletzt auf dem Ganztag, der dies erst ermögliche. Sein Dank galt der Stadt Sassenberg, die die notwendigen Ressourcen geschaffen habe. „Ohne diese Infrastrukturen wäre der Weg so nicht machbar gewesen.“
Mit einer achtköpfigen Delegation waren die Sassenberger am Freitag nach Düsseldorf gefahren, um die Preisverleihung mitzuerleben. Mit dabei war auch Bürgermeister Josef Uphoff. „Das ist ein herausragender Erfolg. Ich bin froh und dankbar, dass wir so starke Schulen vor Ort haben“, sagte Uphoff. Der Wettbewerb habe gezeigt, wofür die Hauptschule stehe, nämlich für eine gute Vorbereitung auf die Arbeitswelt. „Das, was ihr hier für Sassenberg tut, ist viel mehr, als man erwarten darf“, dankte er der Schulleitung. Unterstützung gab es in Düsseldorf auch von Schulrat Klaus Pläger.
Gratulationen überbrachten zudem Martha Weiß, Elternpflegschaftsvorsitzende, und Annette Sieweke, Zweite Vorsitzende des Fördervereins. „Wir wussten immer schon, dass wir eine tolle Schule haben, jetzt haben wir es auch schriftlich“, sagte Sieweke. Sie überreichten Gisela Timmer als Dankeschön ein Blumengesteck. „Ich habe das total gerne gemacht. Wenn man das aus voller Überzeugung macht, ist das leicht“, versicherte Gisela Timmer.
Maria Cord vom Lehrerrat nahm die Erkenntnis mit, dass man sich gegenüber den anderen Schulen nicht verstecken müsse. Denn viele Dinge, die die anderen Schulen präsentiert hätten, gebe es auch in Sassenberg. „Wir hätten einige Dinge offensiver vertreten müssen“, sagte Gisela Timmer. Aber man habe daraus gelernt, und werde dies bei der nächsten Bewerbung in 2012 berücksichtigen. Reinhold Bussieweke nahm aber auch einige Anregungen mit, die sich aus der Präsentation der anderen Schulen ergaben. Stolz waren die mitgereisten Schüler. Lisa Mertens konnte sogar ein paar Worte mit der Ministerin sprechen. „Es war interessant, auch mal andere Schulen kennen zu lernen“, meinte Kevin Meinersmann.