Vertiefende Berufsorientierung auf der AGRITECHNICA

Schüler der Hauptschulen aus Warendorf, Beelen und Sassenberg erkunden die weltgrößte Messe für Landtechnik in Hannover.

Schüler am Messestand Werkstatt live l.o David Neufeld, Marvin Kraßort, Dominik Böckenholt, u.l. Alexander Weiß, Lukas Feidieker Schüler am Messestand Werkstatt live l.o David Neufeld, Marvin Kraßort, Dominik Böckenholt, u.l. Alexander Weiß, Lukas Feidieker

„ Gute Mechaniker sind gefragte Fachkräfte“. So könnte das Resümee des Besuchs der AGRITECHNICA von 50 Schülerinnen und Schüler der von Galen Schule, der Hauptschule „Hinter den drei Brücken“ und der Hauptschule im Herxfeld lauten.

 Am Donnerstag  vergangener Woche erkundeten diese Schüler im Rahmen der vertiefenden Berufsorientierung das Berufsbild des Land- und Baumaschinen-mechanikers vor Ort.

 Ausgangspunkt war der Besuch des Messestandes „Werkstatt live“. Dort zeigte ein Werkstatt-Team exemplarisch Reparatur- und Wartungsarbeiten in verschiedenen Fachbereichen. Schnell wurde deutlich, dass der Landmaschinenmechaniker von heute ein Technik-Allrounder ist, der sich mit Motoren und Mechanik, aber auch mit Elektronik, Pneumatik und Hydraulik auskennen muss. Darüber hinaus bietet die 3,5 jährige Ausbildung gute Zukunftsaussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Paul Rampelmann im Gespräch mit Marvin KraßortPaul Rampelmann im Gespräch mit Marvin Kraßort

Besonders wichtig war jedoch auch die Information, dass mehr als die Hälfte der jährlich knapp 2000 Berufsanfänger  Hauptschüler sind und die Abbrecherquote unter 5 % liegt. Von allen Schülern wurde darüber hinaus  das Mitmach-Angebot des Messestandes genutzt. Mit Feile und Schraubstock konnte ein Lineal für zu Hause bearbeitet werden.

 

Marvin Kraßort beim Mitmach-Angebot von Werkstatt live Marvin Kraßort beim Mitmach-Angebot von Werkstatt live

Nach der ca. einstündigen Veranstaltung in der „Werkstatt live“ wartete dann eine Vielzahl von Messeneuheiten auf die Schüler, die in Kleingruppen erkundet werden konnten. Indes reichte der 5-stündige Messebesuch kaum, um sich einen Überblick über die Innovationen in der Land- und Bauwirtschaft zu verschaffen und so nutzten die Teilnehmer auch noch die Rückfahrt, um sich über die Vielzahl  von Eindrücken und Erfahrungen auszutauschen.